Kunst-Austellungen im hit-Technopark

hit-Art: Vernissage zur neuen Ausstellungsreihe

Die neue Ausstellungsreihe "Kunst verbindet ... gestern, heute, morgen", die von Sozialsenatorin Melanie Leonhard mit einer Vernissage am 15. November eröffnet wird, verbindet die Vergangenheit mit Gegenwart und Zukunft.

Kunst ist eine gute Gelegenheit, um ins Gespräch zu kommen. Und weil der hit-Technopark seine Mieter gern miteinander vernetzt, werden hier seit fast 20 Jahren Ausstellungen veranstaltet. „Kunst verbindet ... gestern, heute, morgen“ lautet der aktuelle Titel und verbindet damit eine erfolgreiche Vergangenheit mit einer hoffentlich spannenden Gegenwart und Zukunft. Nach einer Gemeinschaftsausstellung, die mit einer Vernissage am 15. November von Sozialsenatorin Melanie Leonhard eröffnet wird, folgen zweimonatige Einzelausstellungen.

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Das Team getting-up hat schon auf richtig großen Flächen gemalt, gesprayt und geklebt. „Dock-Art“ im Hamburger Hafen hatte gut 2.000 qm, im Foyer des hit-Technopark werden sie auf 60 qm Wandfläche arbeiten. Ab Januar zeigen Gerrit Peters, Mirko Reisser und Heiko Zahlmann, die Köpfe hinter getting-up, Grafitti, street Art und Skulpturen, die sich daraus entwickelt haben. Es gehört zur urban Art, dass sie irgendwann wieder weg ist, und so wird es auch hier sein.

Menschsein und Bewegung prägen die Arbeiten der Malerin Lillemor Mahlstaedt. Mit den aus Farben geschichteten Räumen und mit ihrer Unschärfe rufen die Bilder von Schaukelnden oder Balancierenden eigene Erinnerungen wach. Das funktioniert, weil die Künstlerin in ihren Werken Platz lässt für die Gedanken des Publikums. Doch die dargestellten Situationen haben Risse, und mit dem ersten, harmlosen Eindruck kommt man nicht immer davon.

 

Alle Ausstellungen auf einen Blick

 

Jo Jankowski ist nah dran an seinen Motiven und nähert die Betrachterin/ den Betrachter der Situation an. Seine Schwarz-Weiß-Fotos erzählen von privaten Momenten. Auch wenn es manchmal Blickkontakt gibt, scheint er den Abgebildeten kaum aufgefallen zu sein. Er fotografiert, ohne Aufsehen zu erregen und produziert dabei ziemlich aufregende Bilder. Wir zeigen seine Aufnahmen in Serien von drei oder vier Motiven; sie lassen offen, ob die Situation das ist, was man denkt.

Der Holzschnitt ist eine alte Drucktechnik, bei der Teile aus einem Holzblock herausgearbeitet werden, so dass Vertiefungen entstehen, und Reliefs von denen gedruckt wird. Dafür verwendet Philip Angermaier neben den traditionellen Werkzeugen auch mal Axt oder Kettensäge. In seinen abstrakten Holzschnitten hält der Druckgrafiker Zustände fest, die in der Vergangenheit stattgefunden haben. Zwischen den bedruckten Flächen ergeben sich Durchblicke auf das Vorhergehende. Während die Form nach und nach verloren geht, ist im Druck die einzelne Situation festgehalten.

 

Dorothea Ladek – die neue Kuratorin

Mit der aktuellen Ausstellung beginnt Dorothea Ladek (Foto) ihre Arbeit als Kuratorin. „Zum Wesen der Kunst gehört es die eigene Position zu hinterfragen“, sagt Ladek. „Die aktuelle Position ist in einem langen Prozess entstanden, den Renate Selinger-Barber in künstlerischer und Familie Birkel in wirtschaftlicher Hinsicht geprägt haben.“

 

Hauke Jessen bewundert die Bäume, die das Ausgangsmaterial für seine Werke liefern. „Auch wenn die Idee über dem Material steht, ist es das Holz, das die Begrenzungen liefert. Manchmal arbeite ich gegen das Holz“, sagt Jessen, „und dann habe ich das Gefühl, dass sich das Material auf die Schlacht einlässt.“ Die Skulpturen von Hauke Jessen verbinden philosophische Aspekte mit aktuellen Themen. Bei „4.0“ kann man sich fragen, wer hier wen an die Hand nimmt: Führt das an R2-D2 erinnernde Wesen den nackten Mann oder ist es der Mensch, der die Maschine hält, damit sie nicht umkippt?

Seit Oktober ist auch die neue Website hit-Art.de online. Dort finden Sie weitere Informationen zu den Werken und den Künstlern und können sich für die Vernissage anmelden.

 

 Eine Geschichte aus den aktuellen hit-News. Hier geht's zur gesamten Ausgabe