Garz & Fricke: Die Spezialisten für Elektronik in Automaten


    Vor 21 Jahren mieteten Manfred Garz und Matthias Fricke ihr erstes kleines Büro im hit-Technopark an. Mikroelektronik für Warenverkaufsautomaten war schon damals das Spezialgebiet der beiden Diplom-Ingenieure. Seitdem entwickeln und produzieren sie hier im Tempowerkring mit rund 100 Ingenieuren, Informatikern und Facharbeiter.

    Genau 86 Quadratmeter maß das erste Büro samt Produktionsraum, das Manfred Garz und Matthias Fricke vor 21 Jahren im hit-Technopark bezogen. 86 Quadratmeter für ihre Entwicklungsgesellschaft für kundenspezifische Mikroelektronik mit Schwerpunkt Elektronik für Warenverkaufsautomaten, die sie im Jahr davor in Braunschweig gegründet hatten.

    Auch heute produziert das Unternehmen ausschließlich im hit-Technopark, inzwischen auf 2.500 Quadratmetern, und beschäftigt 95 bis 100 Ingenieure, Informatiker und Facharbeiter. „Wir haben immer in Deutschland gefertigt und fühlen uns dem Made in Germany verpfl ichtet“, sagt der Hamburger Manfred Garz. Wie sein Co-Geschäftsführer Matthias Fricke studierte er an der TU Braunschweig Elektrotechnik und arbeitete – wie Fricke – parallel dazu bei der Metronix GmbH als Hard- und Softwareentwickler im Bereich Digitale Motorregelungen. Hier entstanden auch die Ideen für die Automatisierung der ersten Zigarettenautomaten, einem Markt, auf dem Garz & Fricke, wie das Unternahmen seit 1995 heißt, heute Marktführer ist.

    Im Jahr 1996 gründeten die Diplom-Ingenieure zusammen mit einem Partner eine zweite Firma, die „LINKSrechts Ingenieurgesellschaft“. Hier wurden Beleuchtungssysteme und Hubschrauberlandehilfen für Marineschiffe entwickelt und vermarktet. Nach der international erfolgrei chen Markteinführung veräußerten Garz & Fricke 2005 ihre Beteiligung und konzentrierten sich auf ihr Kerngeschäft, das sowohl kundenspezifi sches Design als auch die Entwicklung und Vertrieb eigener Produkte umfasst und sich auf drei Geschäftsfelder verteilt:

     

    Vending & Telemetrie

    Garz & Fricke sind im Bereich Automa ten - steuerung Technologieführer in Deutsch - land, Österreich und der Schweiz so wie Marktführer für Elektronik in Zigarettenautomaten. Egal, ob Zigaretten, Kaffee, Limonade, Schokoriegel oder ofenfrische Snacks – Verkaufsautomaten sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Garz & Fricke bietet seinen Kunden bei den Bedienanzeigen und Bezahlkomponenten eine einzigartige Kombination aus Erfahrung, Know-how und Service. Eines der erfolgreichsten Produkte ist das EC-Geldkartenterminal KarL. Es ermöglicht das bargeldlose Bezahlen z.B. am Zigarettenautomaten per GeldKarte.

     

    Embedded Systems

    Embedded Systems kommen in Bedienoberfl ächen mittlerweile in fast allen Bereichen vor. Perfekt angepasst an ihre Umgebung arbeiten sie nahezu unsichtbar. Garz & Fricke bietet, im Gegensatz zu den meisten Mitbewerbern, nicht nur einzelne Komponenten wie Displays und Touches an, sondern auch Komplettlösungen bestehend aus CPU-Board, Display Touch, Frontscheibe, Gehäuse und Betriebssystem. Hier einige Beispiele: extra schlagfeste und gut lesbare Touch- und Displaytechnologie in Gastronomiegeräten (z.B. Espressomaschinen, Dampfgarer), Lösungen im Bereich der Labortechnik inklusive aller nötigen ISO-Zertifizierungen, Zugangskontrolle und Identity Management, Mess- und Regeltechnik u.a. in Kfz-Werkstätten.

     

    Electronic Manufacturing Services

    Auf einer Fläche von ca. 2.000 qm decken Garz & Fricke alle Bereiche der Elektronikfertigung ab, einschließlich des weltweiten Einkaufs, der Logistik und des After Sales Services. Damit präsentiert sich die Firma als idealer Partner für kleine bis mittlere Losgrößen. Der gesamte Fertigungsprozess wird durch Projektteams gesteuert und auch per Qualitätsmanagement überwacht. Auch einige Unternehmen aus dem hit-Technopark zählen zu den Kunden.

    Das konsequente „Made in Germany“ hat Garz & Fricke einen exzellenten Ruf beschert. Allein von 2007 bis heute stiegen die Umsätze um das Dreifache, von rund 7 Millionen auf 21 Millionen Euro. Und die Auftragsbücher sind gut gefüllt. „Unsere Räume platzen aus allen Nähten“, sagt Geschäftsführer Manfred Garz, „wir haben bereits ein Außenlager angemietet und müssten uns unbedingt vergrößern.“ Ob und wie das im hit-Technopark umgesetzt werden kann, wird gerade aushandelt. Damit „Made in Germany“ auch noch in 21 Jahren „Made in hit-Technopark bleibt.