WK CONSULT: Spezialisten für die komplizierten Bauten


    Die Elbphilharmonie ist ein neues Hamburger Wahrzeichen – auch wenn die Fertigstellung noch auf sich warten lässt. Mit Sicherheit keine Schuld an den Verzögerungen tragen die Bauingenieure von WK Consult aus dem Tempowerkring 1b. Dr. Rainer Grzeschkowitz, Prüfingenieur und seit 2005 Partner bei WK Consult, wurde 2006 von der Stadt Hamburg beauftragt, die schwierige Bautechnik hinsichtlich der Standsicherheit zu prüfen. Der ursprüngliche Kaispeicher stand auf 1.111 Stahlbetonrammpfählen, die durch ca. 650 neue Pfähle ergänzt werden mussten. „Die Prüfung der Standsicherheit unter Berücksichtigung der vielen Änderungen in der Bauphase war schon eine Herausforderung“, sagt Dr. Olaf Drude. Er ist ebenfalls Prüfingenieur und neben Dr. Hansjürgen Spanke, Dr. Rainer Grzeschkowitz und Karsten Holste Gesellschafter von WKC. „Bei jeder Planungsänderung müssen die Lasten neu berechnet und von uns geprüft werden.“

    WK Consult, hervorgegangen aus einem 1942 in Hamburg gegründeten Ingenieurbüro, wird von seinen 80 Mitarbeitern – größtenteils Bauingenieure der verschiedenen Fachrichtungen und Techniker – als eine große Firma gelebt. Rein juristisch sind es jedoch zwei, die Prüfingenieure und die reinen Planungsingenieure. Mit der Erteilung des Prüfauftrages für den JadeWeserPort Wilhelmshaven im Jahr 2005 an Dr. Hansjürgen Spanke entwickelte sich WK Consult sprunghaft. Mit der Elbphilharmonie Hamburg und dem Kraftwerk in Moorburg kamen sehr umfangreiche und komplexe Prüfaufgaben hinzu.

    Es hatte sich schnell herumgesprochen, dass WKC neben seiner überragenden Prüfkompetenz vor allem schwierige Neu- und Umbauten flexibel und nach Kundenwunsch umsetzen kann. Bestens geschulte und kontinuierlich weitergebildete Mitarbeiter sind die Grundlage für diesen Erfolg bei außergewöhnlichen Projekten. Das reicht vom Schweißfachingenieur, über Kenntnisse der umweltgefährdende Stoffe bis zum verkehrsgerechten Absperren eine Brückenbaustelle. „Es wird nicht mehr einfach auf der grünen Wiese gebaut“, sagt Dr. Drude, „wir bauen immer öfter auch im Bestand, entwickeln ausführungsgerechte Ideen und passen uns den schwierigsten Rahmenbedingungen an. Aber auch bei normalen „08/15“-Ausschreibungen können wir als Spezialisten mithalten.“ Inzwischen stellt WKC seinen Kunden sogar eigene Ingenieure als Taucher zur Verfügung – ein sehr seltener Service im deutschen Bauwesen. Normalerweise untersuchen Berufstaucher die Bauwerke unter Wasser hinsichtlich Schäden und teilen ihre Eindrücke den Bauingenieuren mit. Es kommt gewöhnlich zu Verzögerungen, weil der Berufstaucher kein Bauingenieur ist und nicht vor Ort aus dem Vorgefundenen die notwendigen Schlüsse ziehen kann. Die Spezialisten von WKC können hier wesentlich effektiver arbeiten.

    WKC konzentriert sich auf die Brücken, Wasser- und Hafenbau, aber auch im Hoch- und Industriebau und bei Umweltmaßnahmen ist man aktiv. Bis auf die Architekturplanung beim Hochbau bieten die Spezialisten sämtliche Leistungen: Planung (von der Grundlagenermittlung bis zur Ausführungsplanung, Bauüberwachung und Dokumentation), bautechnische Prüfungen und Bauwerksprüfung. Zur Zeit gehört die Planung der Verlängerung der Hamburger U-Bahnlinie 4 zu den obersten Prioritäten, hier ist WKC Generalplaner.

    An einer Sache, die derzeit durch Politik und Medien geistert, sind die Hamburger Ingenieure aus dem Tempowerkring aber wirklich „Schuld“: an der schlechten Zustandsbewertung vieler deutscher Brücken. Alle drei Jahre muss jede Brücke in Deutschland überprüft werden. Viele der Aufträge der Kommunen und Straßenbauämter erhalten die Ingenieure von WKC, die nach einem vorgegeben Schlüssel den Zustand objektiv mit den Noten 1 bis 4 bewerten. Die Noten liegen bisweilen über 3,5 und sind damit wirklich schlecht, nicht zuletzt weil den geschulten Augen der Prüfer aus dem Tempowerkring keine Fehlstelle entgeht.

    www.wk-consult.com