Treo: Spezialist für Produktprüfungen auf Weltniveau


    Haben Sie Ihr Handy oder Laptop schon mal ins Gefrierfach gelegt? Freiwillig. In den akkreditierten Laboren von Treo ist so etwas an der Tagesordnung. Hier werden alle Arten von technischen Produkten eingefroren, aufgeheizt, Über- und Unterdruck ausgesetzt oder mit Schocks und Vibrationen malträtiert. „Der Kunde will, das sein Gerät funktioniert“, sagt Dr. Hanno Frömming, Geschäftsführer von Treo, dem Labor für Umweltsimulation GmbH, „und wir müssen ihm den Nachweis liefern“. So einfach ist das – und doch so schwer.

    Die umfangreichen Serviceleistungen von Treo erfordern zahlreiche Anlagen und viel Platz. Von der Melkmaschine bis zum Flugzeug-Klo für einen Airbus – die Kundschaft des Testspezialisten hat hohe Ansprüche an das Prüfverfahren unter Real- und Extrembedingungen. Branchenspezifische Normen müssen ebenso erfüllt werden wie die individuellen Prüfanforderungen der Entwickler. Häufig schicken die Kunden zu den Tests ihre Entwicklungsingenieure, um gemeinsam mit den Treo-Fachleuten die Prüfungen zu begleiten und die Produkte, wenn nötig, noch einmal zu optimieren. Erst wenn das Gerät völlig vereist aus dem Klimaschrank kommt und auch in diesem Zustand funktioniert, ist der Kunde zufrieden.

    Nicht mehr zufrieden war man bei Treo mit den etwas beengten, weniger repräsentativen und technisch nicht optimalen Bedingungen am Firmenstandort Stade. Hervorgegangen aus einem Labor in Stade ist Treo –Labor für Umweltsimulation GmbH Anfang 2010 neu gegründet und Anfang 2012 durch Zukauf eines Labors für elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) in Kiel vergrößert worden. Mit den beiden akkreditierten Laboren bietet Treo ein einzigartiges Prüfspektrum aus einer Hand, was vom Markt sehr positiv angenommen wird. Während am Standort Kiel gute Voraussetzungen für einen weiteren Ausbau des dortigen Labors bestehen, entschloss sich Geschäftsführer Dr. Frömming, die Räumlichkeiten in der ehemaligen Kaserne in Stade gegen einen modernen und technisch ausgereifteren Standort einzutauschen. Frömming: „Wir kennen den hit-Technopark bereits sehr gut durch dort ansässige Kunden, und da lag es nahe, dass auch Treo in den Tempowerkring zieht.“ In den Neubau Nummer 19 genauer gesagt, auf rund 700 Quadratmetern.

    Hier inmitten 120 größtenteils innovativer und technikaffiner Unternehmen will Treo seine Erfolgsgeschichte fortschreiben als verlässlicher Partner und Problemlöser für die Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Schiffbau, Energie- und Medizintechnik, Bahn und vielen anderen Industriebereichen. Mit Sicherheit wird es künftig auch neue Aufträge aus dem Park geben – wetten, dass…

    BU Abbildung 1:

    Vorbereitung einer Decompression-Prüfung als Simulation eines schnellen Druckabfalls in der Flugzeugkabine (links Prüfingenieur Manuel Kairies, rechts Geschäftsführer Dr. Hanno Frömming).

    BU Abbildung 2:

    IP-Schutzartenprüfung auf Tropfwasserbeständigkeit.