KET: Erfolgsunternehmen sucht Konstrukteure


    Die Räume im Tempowerkring 1 sind auf Zuwachs ausgerichtet. Erst an gut einem Drittel der Computerarbeitsplätze von KET wird von Maschinenbau-, Fahrzeug- und Flugzeug-Ingenieuren geplant, entwickelt und gerechnet. Das 1986 in München gegründete Unternehmen Karosserie Entwicklung Thurner boomt und suchte sich im letzten Herbst ganz gezielt den hit-Technopark als neuen Standort im Norden. „Technisch optimal ausgerüstet mit direkten Datenleitungen“, wie Niederlassungsleiter Rami Thaher sagt, aber vor allem ganz in der Nähe der regionalen Kunden Daimler und Airbus.

    Welche Kunden die maßgeschneiderten Konstruktionslösungen von KET seit Jahren in Anspruch nehmen zeigen die Adressen der deutschen Standorte in München (BMW), Sindelfingen (Daimler/Mercedes) oder Ingolstadt (Audi/VW). Und die deutsche Autohersteller sind beim Design innen wie außen sehr anspruchsvoll, was wiederum die hohe Qualität der KET-Bauteile unterstreicht. „Wer auf diesem Markt mithalten will, braucht hervorragend ausgebildete und verlässliche Konstrukteure“, sagt Unternehmensgründer Thomas Thurner, der in den letzten Jahren die Mitarbeiterzahl auf über 200 aufgestockt hat. „Innovative Ideen und Visionen bis zur Serienreife zu entwickeln lässt das Herz unserer Entwickler höher schlagen.“

    Neben Türen, Sitzen, Mittelkonsolen entwirft KET im Auftrag von Unternehmen auch Motorräder, Golfkarts oder Jachten, erfand exklusiv für Rolls Royce eine Trennwand zwischen Vordersitzen und Fond, hat aber mit dem Chinaro auch ein eigenes Auto entwickelt. Außerdem werden für die Kunden von den Entwicklungen zur Präsentation maßstabsgetreue Modelle und Prototypen gebaut.

    Am Standort im hit-Technopark werden hauptsächlich Stanzteile für die Autoindustrie und ihre Zulieferer entwickelt, aber auch ganze Küchen oder Kabellagen für die Luftfahrt. „Materialkenntnis ist dabei sehr wichtig“, sagt Rami Thaher, „denn nur ein Kilo weniger in einem Flugzeug spart pro Jahr 5000 Dollar an Sprit“. Für sein KET-Team sucht er noch mehrere Ingenieure und Werkstudenten, die sich gern bei ihm melden dürfen. Die Arbeitsplätze stehen schon bereit.

    www.ket-ham.com