Honeywell

Honeywell – Gasanalyse mit Hilfe von Mikrosystemtechnik

Honeywell ist ein Fortune 100-Unternehmen. Das Unternehmen stellt branchenspezifische Lösungen für Produkte und Services aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Steuerungstechnologien für Gebäude, Industrieeinrichtungen sowie Hochleistungsmaterialien bereit. Mithilfe unserer Technologien sind Flugzeuge, gewerbliche Gebäude, Fertigungsanlagen, Lieferketten und Mitarbeiter besser vernetzt, damit unsere Welt intelligenter, sicherer und nachhaltiger wir
Gas-Analyse-Technik.

Der Einsatz von Gas-Analysegeräten ist in der Erdgasindustrie weit verbreitet. Unsere Angebotspalette umfasst mehrere Analysegeräte für verschiedene Anwendungen. Neben einzelnen Analysegeräten bieten wir auch Komplettlösungen für Analysesysteme an, die von gestellmontierten Systemen bis hin zu komplett bestückten Analyseschränken reichen. Diese Systeme können nach kundenspezifischen Vorgaben entwickelt und gefertigt werden. Zudem lassen sich bei Bedarf Analysegeräte anderer Hersteller integrieren.

Brennwertmesstechnik
Das Messen des Brennwerts ist sicherlich einer der wichtigsten Anwendungsbereiche für Gas-Analysegeräte in der Erdgasindustrie. Da die Gasabrechnung auf Basis der gesamten Energiemenge und nicht anhand des Volumenstroms erfolgt, sind unsere Geräte mit messtechnischen Funktionen ausgestattet, die eichpflichtige Messungen ermöglichen. Mit unseren modernen Gaschromatographen EnCal 3000 sowie dem neuen EnCal 3000 proChain GC bieten wir hierfür eine hoch präzise und ausgereifte Lösung an. Für Anwendungen, bei denen die Geschwindigkeit eine wichtigere Rolle spielt als die Genauigkeit, ist der GasLab Q2 die beste Wahl.

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Elster GmbH
Tempowerkring 17
21079 Hamburg

Honeywell Gavrilas
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Honeywell Petry
Winfried Petry
Lage
Tempowerkring 17, 21079 Hamburg

Mieter im Porträt: Die Elster GmbH in den hit-News

Honeywell in den hit-News
Miniatur-Messgeräte von Weltrang

Wo geht’s denn zur Elster GmbH? Ungläubiges Kopfschütteln bei Mitarbeitern verschiedener Firmen auf dem Weg zum Mittagessen im Haupthaus des hit-Technopark. 700 Quadratmeter Mietfläche hat das Unternehmen, ein eigenes Entwicklungs- und Fertigungslabor mit einem hermetisch abgeschlossenen Reinraum. Elster soll direkt hinter dem Restaurant am Parkhaus sein. „Sie meinen die SLS?“, kommt die Gegenfrage. Dieser Name ist immer noch geläufig, auch wenn die SLS Micro Technologie GmbH bereits vor vier Jahren von Elster übernommen worden ist. Bis auf das Firmenschild am Eingang von Haus Tempowerkring 17 hat sich aber nichts geändert: Die Produktentwicklung und die Serienproduktion des kleinsten Gas-Chromatographen der Welt findet wie vorher in den gleichen Räumen statt.

Der Ursprung des Miniatur-Messgeräts geht wieder auf ein Patent der SLS Micro Technologie GmbH zurück, eine Ausgründung dreier Studenten der Technischen Universität Hamburg-Harburg im Jahr 1997. Sie erfanden eine Mikro-Trennsäule, die für die Trennung der einzelnen Substanzen einer Gasprobe verantwortlich ist.

„Wir fertigen unser Mikro-Sensormodul mit Silizium-Komponenten“, sagt Entwicklungsingenieur Tobias Schmidt, der seit 2002 im hit-Technopark arbeitet und nach Stationen u.a. in Kanada, USA und Indien die gesamte Technik und den Standort leitet. „Und haben damit eine Alleinstellung auf dem Weltmarkt für Gasmesstechnik.“

Auf Basis der Chip-Technik wurde 2002 das kleinste Gaschromatographie-Modul, ein alter Begriff aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts, aber „vollgestopft“ mit Hightech, entwickelt.

Mit dem Detektor des Gerätes werden bei der Gasprobe die Intensität und die Konzentration der enthaltenen Stoffe gemessen, überall, wo es Übergabestellen, Messstellen oder Zählwerke in Pipelines, Gaskraftwerken oder auch in den Stadtwerken gibt. Die Technologie erlaubt auch eine vielfältige Anwendung außerhalb des Kerngeschäftes mit Gas, und zwar in der chemischen Industrie,
Petrochemie, Umwelt- und Qualitätstechnik. Für diese Märkte werden nicht nur die einzelnen Analytik-Komponenten und elektronische Bauteile auf einer Platine bestückt, sondern komplette Endgeräte gefertigt.

Für Elster arbeiten derzeit im hit-Technopark drei Entwicklungsingenieure und vier weitere Mitarbeiter in Administration und Produktion, darunter eine Chemikerin, deutschlandweit sind es 1.400 und weltweit 7.000 Mitarbeiter. Die Konzernzentrale residiert in Mainz-Kastel. Die Keimzelle von Elster liegt jedoch in Osnabrück, wo die vier Brüder Kromschröder vor 150 Jahren eine Fabrik für Gaszähler gründeten. Heute hat fast jeder Gasheizungsbetreiber einen Zähler von Elster im Keller – auch hier ist man Marktführer.